Dezember
30
2006
12:36
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Zitat aus der Netzeitung:

US-Präsident George W. Bush begrüßte die Hinrichtung des Ex-Machthabers als Meilenstein auf dem Weg zu einem demokratischen Irak, der sich selbst regieren, verteidigen und ein Verbündeter im Kampf gegen den Terrorismus sein könne.

Was für ein Idiot darf die größte Nation der Welt eigentlich regieren??? Dass er denkt, sein bekacktes Land wäre die Demokratie pur kann man ja noch irgendwie verstehen. Immerhin muss man sich seine Dummheit ja schönreden oder ist einfach dumm genug das nicht zu müssen. Aber wieso glaubt dieser Herr, dass der Irak jetzt mit einer Hinrichtung auf dem Weg zur Demokratie ist? Zumal die US-amerikanischen Gerichte sich ja sehr sehr schnell einig waren, sich also mal richtig viel Zeit für eine so wichtige Entscheidung genommen haben. Gibt es nicht irgendwie auch einen Ansporn Menschenrechte in Ländern, die demokratisch werden sollen, durchzusetzen oder zumindest aufzuzeigen wie wichtig diese sind? Naja, was will man von Texas-Georgie schon erwarten. Da man dort ja nicht mal den Strick einsetzen darf, war er wohl heilfroh dies indirekt in einem anderen Land und völlig legal durchführen zu können. Ganz großes Kino Herr Präsident.

Update:

Zitat vom Grünen-Fraktionschef Fritz Kuhn:

Nur wenn man die Kette von Tod und Rache beendet, gibt es eine Chance, etwas Neues zu beginnen.

Wie wahr. 

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Januar
2
2007
12:21

Ich warte bei sovielen Menschen darauf dass es plötzlich Klick macht, und sie anfangen vernünftig zu denken. Aber leider zählen in der heutigen Welt: Macht + Geld. Der Rest ist wirklich egal.

Es ist ja nicht nur in Ami-Land so: Einer der den dt. Staat um die Steuern bescheisst, z.B. Peter Graf. Wieviele Jahre hat er bekommen? fast vier?
Raubkopierer? 5 Jahre…
einer der Kinder vergewaltigt? im durchschnitt 2 Jahre.
Ein Mörder? wenns gut läuft 2 Jahre.

Also Geld ist doch wichtiger oder wird mindestens genauso bewertet wie der Mensch. Gerechtigkeit preisen zwar alle an, aber im Prinzip kümmert sich jeder nur um sich – und hier mein ich sich als Einzelperson.

Es mag korrekt sein einen Menschen wie Saddam aus dem Weg zu räumen. Wenn er wirklcih das ist/war was man uns erzählt. (Klingt etwas Paranoid, ich weiß)

Aber um eine Person wegzumachen muss man kein Land in Schutt und Asche zerlegen.

Das Zitat von Fritz Kuhn gefällt mir

[/WORT-ZUM-DIENSTAG]

Januar
2
2007
12:34

Also ich bin strikt gegen die Todesstrafe, völlig unabhängig von der entsprechenden Tat. Ganz einfach um zu zeigen, dass man als Staat nach gewissen moralischen Aspekten handelt. Gerade das kommt auch bei Fritz Kuhns Zitat so gut raus. Wozu diesen Massenmörder umbringen oder seine Opfer rächen? Damit die Kausalitätskette weitergeht? Solche Menschen gehören bestraft, keine Frage, aber sobald man sie mit dem Tode bestraft, begibt man sich auf das selbe menschenverachtende Niveau und beraubt sich damit selbst der Möglichkeit über andere richten zu dürfen.

Februar
19
2008
13:51

Hallo
Ich bin auch der Meinung das die Todesstrafe, nicht die Lösung bringt. Ich glaube das die Menschen wenn sie ein Leben lang eingesperrt sind gestraft sind. Nicht mitzu bekommen, wie meine Kinder groß werden, oder ein Todesfall und Geburt in der Fam. das trifft doch ganz schön, denke ich.

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