September
30
2008
17:43
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Lange Zeit gab es keine Produkt-Reviews bei awokenMIND und leider leider zwingt mich die Diplomarbeit momentan zu weniger Blog-Aktivität… Ich hoffe ihr verzeiht mir! Heute komme ich aber trotzdem einmal meiner Verpflichtung nach und liefer hiermit einen längst fälligen Testbericht zum Funkwerk Ego Cup FM ab.

Die Ego Cup FM ist eine portable Freisprechanlage mit Bluetooth‑ und FM-Funktionalität, die – der Name sagt es schon – im Getränkehalter des Autos ihren Platz findet. Im Rahmen einer Dot-Friends Kampagne wurde mir ein solches Gerät zum Testen zur Verfügung gestellt.

Design

Die Aufmachung des Ego Cups ist meiner Meinung nach sehr ansprechend, insbesondere die Klavierlack-Optik gepaart mit silbernen Akzenten ist dezent und somit universell für die unterschiedlichsten Interieurs geeignet. Das Gerät hat 6 Touch-Tasten, die per Berührung aktiviert werden. Das gibt dem Ganzen ein sehr angenehmes Gefühl. Das Display ist gut beleuchtet ohne aufdringlich zu wirken, besonders bei Nachtfahrten kommt dies dem Fahrer zu Gute.

Ausstattung

  • Freisprechanlage
  • 2 Einsätze für den Getränkehalter
  • Netzteil mit Zigarettenanzünderanschluss
  • mehrsprachiges Handbuch

Technische Details

  • ~100g schwer leicht
  • Bluetooth-Version 2.0
  • Bluetooth-Profile A2DP und AVRCP
  • FM-Transmitter mit frei wählbarer Frequenz
  • Line-In Eingang für Einspeisung anderer Audio-Quellen
  • 6 Tasten: Play, Pause, next, previous, up, down
  • max. 8 Bluetooth-Geräte (z.B. Handys) gleichzeitig
  • Betriebstemperatur: –20 bis +70℃

Benutzung

Nachdem ich den für meinen Getränkehalter passenden Einsatz am Ego Cup angebracht hatte, konnte ich diesen mit etwas Kraft im Getränkehalter fixieren. Der Einsatz sitzt wirklich relativ fest im Getränkehalter, was sich zwar beim Herausnehmen als ärgerlich erweist, bei holprigen Fahrten aber doch ein wirklicher Vorteil ist. Der Ego Cup verfügt zwar über einen Akku und erlaubt auch das Gerät ohne externe Stromquelle zu benutzen, jedoch liegt bei meinem Auto der Zigarettenanzünderanschluss so günstig in der Nähe des Getränkehalters, dass ich den mitgelieferten 12V Stromadapter stets angeschlossen habe. Die Laufzeit des Akkus kann ich dementsprechend leider nicht beurteilen, der Hersteller verspricht aber sehr gute 7h Gesprächszeit bzw. 2 Wochen Standby. Erfreulicherweise wird der Ego Cup FM mittels Mini-USB-Kabel mit Strom versorgt! Sehr gut, damit lässt sich der Akku auch abends am PC aufladen. Der KFZ-Stromadapter hat zudem den Vorteil eines gewinkelten Mini-USB-Steckers mit knappem Kabel. Dadurch bleibt das Interieur des Wagens sehr schön aufgeräumt und es liegen keine langen Kabelagen herum.

Der Ego Cup FM ließ sich auf Anhieb problemlos mit meinem Sony Ericsson K800i verbinden und war sofort einsatzbereit. Nach erfolgreichem Pairing verbinden sich die beiden Geräte in Zukunft automatisch. Das Handy kann also (bei eingeschaltetem Bluetooth) die ganze Zeit in der Hosentasche bleiben. Leider sind die 6 Tasten (nicht ganz intuitiv) mit mehreren Funktionen belegt, weshalb ich anfangs des öfteren im Handbuch nachschlagen musste. Die Grundfunktionen sind jedoch sehr ersichtlich. Anrufe können direkt am Gerät angenommen und auch getätigt werden (Wahlwiederholung). Das Handy kann also in vielen Fällen direkt in der Hosentasche verbleiben, sehr praktisch. Ankommende Anrufe werden im Display angezeigt, leider jedoch nur die Telefonnummer, nicht der im Handy hinterlegte Kontaktname. Ich bin mir nicht sicher, ob dies am Handy oder an der Freisprechanlage liegt, würde aber fast auf das Handy tippen…

Wie der Name schon sagt, hat der Ego Cup FM zusätzlich zum internen Lautsprecher einen eingebauten FM-Transmitter. Der Lautsprecher ist zwar erstaunlich gut, für längere Gespräche und insbesondere Autobahnfahrten macht es sich bezahlt, die Wiedergabe über die Auto-Lautsprecher zu lenken. Am Gerät lässt sich eine von 5 vorbelegten Frequenzen wählen, die dann am Autoradio eingestellt werden muss. Überlagern sich alle dieser Vorschläge mit lokalen Radiosendern, kann zudem eine beliebige Frequenz eingestellt werden. Die Wiedergabe ist wirklich sehr gut und man ist wirklich versucht, Musik vom Handy auf das Autoradio zu lenken oder aber den Line-In Eingang des Ego Cup für externe Abspielgeräte zu benutzen. Beides funktioniert dank entsprechender Bluetooth-Profile hervorragend und der Music-Player des Handys lässt sich zudem sogar noch direkt am Ego Cup steuern.

Ein weiterer Vorteil des Ego Cup ist der Anschluss des Mikrofons. Ab Werk ist ein kleines Mikrofon angeschlossen, das jedoch abgezogen werden kann. Der Anschluss ist eine typische 2,5mm Mono-Klinkenbuchse. Es ist also problemlos möglich, ein fest verkabeltes und optimal positioniertes Mikrofon am Ego Cup anzuschließen. Daumen hoch dafür, das steigert die Sprachqualität doch merklich!

Fazit

Zu einem durchschnittlichen Preis von 65–80 € erhält man mit dem Ego Cup Fm eine ausgereifte Freisprechanlage, die zudem portabel ist. Insbesondere beim Einsatz in mehreren Fahrzeugen macht sich dieser Vorteil bemerkbar. Zudem ist es natürlich auch möglich, das Gerät nach der Autofahrt per USB-Kabel am PC mit Strom zu versorgen und als Quasi-Headset am Schreibtisch zu nutzen. Leider sind Autoradios mit integrierter Bluetooth-Schnittstelle auch im Kommen und im Vergleich zum deutlichen Mehrwert nicht deutlich teurer als der Ego Cup FM. Wer jedoch das Autoradio nicht aufrüsten will oder kann oder aber die eben genannten Vorteile des Ego Cup nutzen möchte, erhält ein gut funktionierendes Gerät, das portabel, schick und günstig ist.

Ego Cup FM bei Amazon (~60€)

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Oktober
21
2008
11:34

Sieht zumindestens lustig aus.. aber ziemlich teuer…

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